Offline-Kampagnen sind „wieder“ in
Prospekte, Anzeigen, Plakate, das Radio und Fernsehen sind übersäht mit Werbung der großen Online-Player. Sei es um seinen neuen Musikdienst zu verkaufen, oder um verloren gegangenes Vertrauen wiederaufzubauen.

Unter anderem werben die Internetriesen YouTube, Google und Facebook mit dem Fokus auf Offline-Kampagnen. Immer mehr Online-Unternehmen rücken nach und werben mit klassischer Werbung, die einst die klassischen Werbemittel zum Tode verurteilt haben. Klassische Werbung sei zu teuer und würde im Vergleich zu wenig Resultate erzielen. Warum aber nun der Sinneswandel?

Günstiger, schneller, zielgruppen-genauer, all das sind die Vorteile der  Online-Vermarktung. Keineswegs sind diese Vorteile abzustreiten. Eine gut gesteuerte Online-Anzeige kann den potentiellen Kunden abfangen und direkt zum Kauf leiten. Doch was ist, wenn der Nutzer einen Abblocker eingestellt hat, oder sich gerade mit ganz anderen Themen befasst? Oftmals klingt die Theorie verlockend, ist in der Realität doch ernüchternd. 

Fazit ist: Online und Offline wirken anders und sind eigentlich nicht miteinander zu vergleichen. Der Weg sollte also nicht „entweder oder“ sein, sondern „sowohl als auch“. Omnichannel ist das Stichwort. Ziel ist es, den Nutzer auf unterschiedliche Weise mit verschiedenen Medien anzusprechen. Der Nutzen des Verbrauchers steht ganz klar im Vordergrund. Das Werbebudget sollte auf verschiedene Medien verteilt werden. Aus “nur Offline-Werbung“ wurde “nur Online-Werbung“ und heute heißt es alles miteinander zu verknüpfen.

Gerade zu besonderen Zeiten in denen wir uns momentan bewegen, zeigt das Prinzip des Omnichannels wie online und offline Hand in Hand gehen können. Die Gegebenheiten zwingen die Menschen zu Hause zu bleiben, was automatisch dazu führt, dass sich ihr Verhalten anpasst: Menschen, die einst offline gekauft haben, erfahren immer öfter den Mehrwert von Online. Was heißt das für die Vermarktung? Offline werben, online kaufen. Gebt euren Kunden was in die Hand, dass sie in ihrem Zuhause in Ruhe angucken und informieren können. Nutzt Call-To-Actions, um den Kunden auf eure Website leiten, um gegebenenfalls weitere Informationen zu erhalten und den Kauf online abzuschließen. 

Schafft Anreize für den Kunden, wie zum Beispiel persönliche Gutscheincodes, die ihr auf euren Offlinewerbemitteln ausweist und der Kunde in eurem Onlineshop einlösen kann. Das stellt nicht nur den Kunden zufrieden, sondern gibt euch die Möglichkeit den Offline-Werbemitteleinsatz nach zuverfolgen.

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