COVID-19 hat bestehende Gewohnheiten und Routinen durcheinander gewürfelt. Das Resultat: Neue Verhaltensmuster sind entstanden. Nicht nur die gewaltige Informationsflut im Zusammenhang mit dem Virus nimmt uns in Anspruch und wirkt auf viele belastend, sondern auch unser Alltag hat sich von Grund auf verändert – die gewohnte Umgebung ebenso wie der Austausch mit anderen.

Die Entscheidungsfindung hat sich durch Corona verändert. Auch gewohnte Abläufe beim Einkaufen sind mit Zeitdruck und Verknappungen konfrontiert, wie zum Beispiel bei alltäglichen Artikeln wie Toilettenpapier. Kaufentscheidungen dieser Art werden gepushed und schneller getroffen, weil Verbraucher die Produkte dringend benötigen oder sogar befürchten, dass diese nicht vorrätig sein könnten.

Andere Kaufprozesse sind durch Corona schwieriger und langwieriger geworden. Viele Verbraucher müssen mit neuen und für sie ungewohnten Arten des Einkaufens zurechtkommen und überlegen sich genau, ob die Anschaffung zum jetzigen Zeitpunkt richtig ist.

Genau hier liegt die Chance: Wenn sich die Kunden in der Unsicherheit wiegen und sich im Erforschungs- und Bewertungsmodus befinden, könnt ihr Abhilfe verschaffen und entscheidenden und echten Mehrwert bieten. Nehmt den Kunden an die Hand und unterstützt ihn, denn eure Präsenz wird immer wichtiger, wenn gewohnte Abläufe nicht mehr funktionieren.

In diesen ungewissen Zeiten müsst ihr euch beweisen, dass ihr sowohl flexibel auf Veränderungen im Nutzerverhalten reagieren könnt, als auch für neue Handlungsweisen offen seid.

Ihr könnt in der Pandemie beweisen, dass ihr flexibel auf Veränderungen im Nutzerverhalten reagiert und für neue Handlungsweisen offen seid.